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Die Geschichte des Mundschutzes ist schon relativ alt; die Entwicklung wurde bis ins Jahr 1890 zu einem Zahnarzt in England zurückverfolgt. Schon früh, 1954, wurde die Schutzwirkung dokumentiert (Watts: Funktioneller Mundschutz ist bei Kontaktsportarten sinnvoll). 1964 wurde zusätzlich die Schutzwirkung auf Kopf (Verminderung von Gehirnerschütterungen), Hals und Zähnen erkannt (Stenger). Die größte Verbreitung findet derzeit der Boil + Bite-Mundschutz, was durch den niedrigen Preis begründet ist. Diese Art von Mundschutz wird aber weder durch den Zahnarzt eingesetzt (mangelnde Kontrolle) noch weist er ausreichende Sicherheitseigenschaften auf (nicht befriedigende Paßform).
1980 wurde in Australien der meistverwendete Mundschutz Signature entwickelt.
Diese sind für spezielle Sportarten konstruiert und bestehen aus einfachen weichbleibenden Kunststoffen bis zu dreifach Laminaten mit weicher oder harter Schockabsorptionseinlage.
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