Als Allergie wird die Überempfindlichkeit des Organismus durch eine verstärkte Reaktionsbereitschaft des körpereigenen Abwehrsystems nach vorangegangener Sensibilisierung (empfindlich machen durch Aufnahme von Reizen) verstanden.
Typ I
Anaphylaxe: wird auch als Sofortreaktion bezeichnet. Die Reaktion setzt binnen weniger Minuten ein und kann zum Tode führen. (anaphylaktischer Schock)
zytotoxische Reaktion: hier reagieren frei im Blut gelöste Antigene (vom Korper als nicht dazugehörend erkannt) mit Bestandteilen des Blutes und des Körpers. (Leukozyten, Erythrozyten, Thrombozyten und gebundenen Antikörpern. Ein massiver Abfall von Blutzellen durch Verklumpung ist die Folge.
Typ II
Immunkomplex-Reaktion: hier reagieren frei im Blut gelöste Antikörper (meist IgG) und frei gelöstes Antigen. Es kommt zu Gefäßverschlüssen mit Entzündungen.
Typ III
zellvermittelte Immunreaktion: auch als allergische Spätreaktion oder verzögerte Überempfindlichkeitsreaktion bezeichnet. Durch Antigene veränderte Zelloberflächen werden durch aktivierte T-Lymphozyten (im Körper angesiedelte Antikörper) zerstört. Der Höhepunkt dieser Reaktion ist frühestens nach einem Tag erreicht.
Typ IV
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