Die allergische Wirkung von Chrom hängt stark von der Art des Chroms (Wertigkeit) ab. Während der sechswertige Chrom ein sehr starkes Allergen ist, ist das dreiwertige eher unauffällig. Die dreiwertige Form wird bei der Korrosion der benutzten Legierungen in sehr geringen Mengen freigesetzt. Sie und das metallische Chrom sind weder hautreizend noch mutagen (Veränderung von Erbgut) oder cancerogen (krebserregend). Das sechswertige Chrom wird dagegen bei der Korrosion nicht gebildet. Rückschlüsse von der sechswertigen auf die dreiwertige Form sind daher nicht statthaft.
Chrom ist ein essentielles (benötigtes) Spurenelement und muß im Bereich von 0,05 bis 0,50 mg einem Erwachsenen zugeführt werden.
Vorkommen in Dentalwerkstoffen
Nickel-Chrom-Legierungen (ca. 12-25 %); Kobalt-Chrom-Legierungen (ca. 25-30%; Drähte der Kieferorthopädie (ca. 8 %)
Testsubstanzen für den Pflaster-Test
Allergiehäufigkeit
Selten für Dental-Legierungen beschrieben
Chrom-III-sulfat; Kaliumchrom-III-Sulfat; Kaliumdichromat (Cr + VI)