Typischer Fehler einer Präparation durch Behandler die noch die Präparation von Goldinlays von der Pieke auf gelernt haben. Dieses ist keineswegs abfällig gemeint, jedoch schleichen sich dann leicht derartige Fehler ein.

Scharfe Kanten

Kavitäten muldenförmig

Durch die scharfen Kanten, die Mulden im Grund und die steilen Flanken muss stark ausgeblockt werden. Dieses kann zu starken Schrumpfungen des Befestigungsmaterials führen. Mit eventuellen Empfindlichkeiten der Pulpa und vorprogrammierten Sprüngen der Restauration.

Vorgenannte Fehler der Präparation führen zu übermäßigen Aufpassarbeiten. Das viele Schleifen an der Restauration führt dazu, dass das Inlay relativ schlecht passt und im wesentlichen nur im Bereich der Präpgrenze aufliegt.

Dieses führt dann zu Sprüngen an den scharfen Kanten und Abplatzungen an der Präpgrenze.

Abplatzung

Substanz schonende Präparationen können so aussehen:

  • Der Schmelz wird nur soweit entfernt, wie es zum Entfernen der Karies nötig ist. Dabei können ruhig unter sich gehende Löcher entstehen.
  • Diese Löcher werden geätzt und konditioniert und mit Kompomeren gefüllt.
  • Danach wird die Präparation so zum Ende geführt, dass die Kunststoffunterfüllung so weit reduziert wird, dass die Präpgrenze im Schmelz liegt.
  • Dadurch werden großflächige Spannungen vermieden, es wird die Zahnsubstanz geschont und dem Techniker wird die Arbeit erleichtert.

Bild einer vorbildlichen Präparation wird nachgeliefert!

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